Fachkraft oder doch lieber Führungskraft?

Zunächst muss jeder selber für sich wissen, was sich für den persönlichen Karrierweg eignet, deshalb kann man diese Frage auch nicht genau beantworten.

Viele Unternehmen neigen dazu, den besten Fachmann der Abteilung zum Abteilungsleiter zu ernennen.
Doch inzwischen haben auch sehr viele Unternehmen erkannt, dass hervorragende Fachkräfte nicht gleich hervorragende Führungskräfte sind.

Führungskräfte benötigen nämlich noch ganz andere Fähigkeiten als Fachkräfte: sie müssen motivieren können, sie müssen wissen, wie Arbeit delegiert wird, sie müssen erkennen, welche Mitarbeiter sich besonders für weiterführende Aufgaben empfehlen und qualifizieren. Eine Fachkraft kann nicht immer gleich delegieren, sie sieht sich meist als einzigen mit dem nötigen know-how und erledigt alles alleine.

Daher ist es erforderlich, dass in Unternehmen eine Kultur einzieht, die es Mitarbeitern gestattet, als Fachkraft eine Karriere machen zu können und damit auch finanziell zu wachsen.

Gewisse Karrieregrenzen sind in Fachlaufbahnen nicht zu vermeiden. Der beste IFRS-Spezialist wird mit Sicherheit nie der CFO werden (es sei denn, er verfügt zusätzlich über exzellente Managementfähigkeiten).

Allerdings wird die Fachkraft, wenn sie ihren Weg akzeptiert, eine deutlich höhere Arbeitszufriedenheit spüren, als wenn sie sich Anforderungen gegenüber sieht, die sie nicht bewältigen kann und wahrscheinlich auch nicht will. Das Unternehmen wird einen wertvollen Mitarbeiter behalten, ohne in die Gefahr zu kommen, die Abteilung könnte durch zu fachspezifische Kenntnis und einen möglicherweise unfähigen Vorgesetzten überfordert werden, überqualifiziert ist das Stichwort.

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